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TIERE

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Roy: “Tiere ermöglichen es uns eine Welt zu betreten in der alle gleich sind. Menschen denken logisch und sind vernunftsorientiert, dadurch werden aber unsere Gefühle beherrscht und unsere Intuition getrübt. Wenn ich mit Tieren zusammen bin versuche ich das abzustellen, ganz auf den Augenblick konzentriert zu sein und mich auf meine Instinkte zu verlassen. Meine Entscheidungen treffe ich dann aus dem Gefühl heraus.

“Roy hat so etwas wie einen sechsten Sinn was sein Verhältnis zu Tieren anbelangt. Das betrifft aber nicht nur die Katzen, sondern auch Elefanten, Hunde, Pferde – einfach jedes Tier. Sobald er das Gehege betritt kommen die Katzen raus um ihn zu begrüßen. Selbst wenn Roy unterwegs ist ruft er an und seine Stimme ist über einen Lautsprecher zu hören. Er redet dann mit den Katzen und sie spitzen ihre Ohren. Sein Bezug zu den Tieren ist auf eine Art magisch, als ob er ihre Gedanken lesen könnte, wobei die Tiere auch gleichzeitig seine Gedanken lesen. Eine der schwierigeren Aufgaben mit denen er sich auseinandersetzen musste war es neue Tiger in die Gruppe zu integrieren. Tiger sind Einzelgänger, dementsprechend schwierig ist es sie Teil einer Gemeinschaft werden zu lassen, und gefährlich ist es obendrein. Wenn man zum Beispiel vier Tiger gleichen Alters nimmt und sie zusammen packt, werden zwei von ihnen nicht in die Gruppe passen. Aber wenn man sich das Miteinander der Tiger im Secret Garden anschaut, dann weiß man, dass Roy es geschafft hat sie zu einer Gruppe zu machen.

– Dr. Martin Dinnes

“Roy hatte eine persönliche Beziehung zu jedem Tier mit dem er gearbeitet hatte. Ich habe schon mit dutzenden Dompteuren zusammengearbeitet, aber Roy ist eine Klasse für sich. Jedes dieser Tiere, egal ob Tiger, Löwe oder Schneeleopard, hatte seine eigene Aufgabe auf der Bühne. Das bedeutet wiederum dass jedes Tier einzigartig ist; jedes Tier war der Star in einem bestimmten Trick. Einige von ihnen machten mehr als eine Sache, aber noch viel wichtiger ist die Tatsache dass es diese eine Sache mit Perfektion gemacht hat. Roy kennt ihre Persönlichkeit, er weiß was und wie viel er von jedem einzelnen Tier verlangen darf. Er ist ein großartiger Tierpsychologe, es ist unglaublich zu wie vielen Katzen er eine ganz individuelle Beziehung hatte. Er versteht gleichzeitig ihre majestätische Schönheit zu zeigen ohne sich dabei zu unterwerfen, und das ist ziemlich erstaunlich

– Kenneth Feld

 

Roy: “Wenn man mit Tieren zusammenarbeitet spricht man natürlich ihre Spielinstinkte an. Liebe bedeutet Vertrauen: Wenn ich dem Tiger also mein Vertrauen zeige und dass ich keine Angst habe werden wir zu Brüdern.

“Sie sind zwei Männer die zusammenarbeiten, aber sie sind sehr unterschiedliche Menschen die zwei komplett getrennte Leben führen. Siegfried fasste die Tiere niemals an; er ist mehr so etwas wie die Hebamme, er ließ den Geburtsraum errichten. Ich habe mal einen Film gesehen in dem die schwangere Tigerin, Ich glaube es war Sitarra, um zwei Uhr morgens ihre Wehen bekam. Um zehn war Roy immer noch mit der Tigerin und ihren drei Jungen in dem Raum. Er saß auf dem Boden, die Arme um die Knie geschlungen, seinen Kopf darauf ruhend. Die Mutter stand auf, nahm eines ihrer Jungen im Nacken und ging zu Roy, um ihm das Junge auf den Schoß zu legen. Roy machte ein Geräusch, so eine Art Schnurren mit dem auch Katzen kommunizieren, dann spielte er mit dem Kleinen, so ungefähr fünf Minuten lang. Man darf nicht vergessen, dass so ein kleiner Tiger schon über zehn Kilo wiegt. Während er also spielte, kümmerte sich Sitarra um die anderen Jungen. Roy stand auf und brachte ihr das Kleine zurück. Sie sah ihn an, nahm das Junge an ihre Brust und schnurrte. Eigentlich ist es unmöglich dass so etwas mit Tigern die gerade Junge geboren haben geschieht – eigentlich, aber nicht mit Roy Horn.

– Steve Wynn